Augsburg,
12.03.2007
(
pca
)
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Eine neue Satzung hat sich die Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für
Suchtkranke und Angehörige im Bistum Augsburg, der Kreuzbund, gegeben. Künftig
wird dieser Caritas-Fachverband als eingeschriebener Verein (e.V.) mehr
Selbständigkeit gegenüber dem Bundesverband und den Vorstandsmitgliedern eine
größere rechtliche Sicherheit in Haftungsfragen bieten. Gleichzeitig
unterstreicht die neue Satzung, die die nahezu 100-prozentige Zustimmung der
Mitglieder bei der Jahresversammlung am vergangenen Sonntag fand, das Profil
als katholischer Verein. Diesen Zusatz hatte die Deutsche Bischofskonferenz
gefordert. „Bei der wachsenden Vielfalt ähnlicher Vereine mit
unterschiedlichstem Hintergrund ist es auch für jeden Außenstehenden wichtig zu
wissen, welches Menschenbild der Vereinigung zugrunde
liegt und ob es auch in die Tat umgesetzt wird“,
so Johanna
Ruisinger
vom Rechtsreferat der Diözese,
die dem Kreuzbund bei der Bearbeitung der neuen Satzung zur Seite stand. Auch
die Gerichte würden heute gezielt prüfen, ob die Arbeit der Vereine ihren vorgegebenen
Leitlinien auch tatsächlich entspricht. Die neue Satzung machte die Wahl eines
neuen Vorstands nötig. Als Vorsitzenden haben die über 130 anwesenden Mitglieder
den Augsburger
Im gemeinsamen Gottesdienst hat Augsburgs Bischof Dr. Walter Mixa den Mitgliedern des Kreuzbundes seinen Respekt für ihren Mut zur Umkehr ausgesprochen. Er erinnerte in seiner Predigt daran, dass niemand in seinem Leben von Enttäuschungen, seelischen und geistigen Verwundungen verschont bleibe. Entscheidend sei die Bereitschaft, sein Leben neu zu durchdenken. Die Aufforderung Jesu und der Kirche zur Umkehr, sei keine Bußschelte, sondern eine Einladung und Ermutigung dazu, einen neuen Weg in seinem Leben zu wagen.