Früherer Landes-Caritasdirektor Prälat Zerrle hält Plädoyer für das Vermächtnis Jesu
Augsburg, 10.07.2026 (pca). Die Wurzel der Caritas ist Jesus, "der da ist für die Kleinen, die Schwachen, die Armen, die Kranken und für alle, die auch Schuld auf sich geladen haben." Daran erinnerte der frühere bayerische Landes-Caritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle, der erst vor zwei Tagen seinen 82. Geburtstag feierte, in seiner Predigt beim Wallfahrtsgottesdienst die Mitarbeitenden der Caritas im Rahmen der Ulrichswoche am Freitag in Augsburg. "Wir feiern heute den, der nicht von oben auf erhöhten Stühlen herrschen wollte, sondern den, der für die Menschen da sein will", sagte er in seiner eindringlichen Predigt.
Prälat Zerrle sieht die Caritas als katholischen Wohlfahrtsverband deshalb dazu verpflichtet, "ein Herz zu haben für die Mitmenschen" und dort hinzugehen, wo sich auch Jesus wohlfühlt, nämlich bei den Schwachen, Kranken, Ausgegrenzten und denen, die heute in der Gesellschaft als "unwichtig" angesehen werden. Die Caritas sei dann auch auf dem richtigen Weg, wenn sie auf dem Weg der Barmherzigkeit, der Liebe, der Vergebung, des Trostes und der Orientierung bleibt".