Augsburg, 8.5.2009 (
pca
). „Die UWA ist nicht irgendwer in der Diözese Augsburg.
Unsere
Ulrichswerkstätten
Augsburg für behinderte Menschen
haben in besonders eindrücklicher und vorbildlicher Weise den diakonischen
Auftrag der Kirche erfüllt.“ So Augsburg Diözesan-Caritasdirektor Prälat Peter
C. Manz. Mit diesem Selbstverständnis und Selbstbewusstsein feierten die UWA
ihr 40-jähriges Bestehen mit
einen
Festgottesdienst
mit Bischof Dr. Walter
Mixa
und einem großen Festakt
in einem eigens aufgestellten Festbierzelt. Das war auch nötig, um den mehreren
Hundert Betreuten und Betreuern Platz bieten zu können.
Die UWA erhielten von allen Seiten
Glückwünsche, Lob und Anerkennung. Bischof
Mixa
fasste es kurz: „Ihr seid spitze.“ Für ihn gebe es nur eine Nichtbehinderung.
„Das ist die unbesiegbare Liebe Gottes.“ Ursula Lax, stellvertretende
Bezirkstagspräsidentin, sicherte der UWA zu. „Der Bezirk verspricht ihnen, sie
in den kommenden Jahren genauso zu unterstützen wie in den vergangenen.“
Für die Agentur für Arbeit Augsburg sei die
UWA „ein ganz wichtiger Partner“, so der
Vorsitzende
der Geschäftsführung der Agentur
Reinhold Demel. „Das hier investierte Geld
ist hier sehr gut angelegt.“
Einen langjährigen Einfluss auf diese Investitionsentscheidungen hatte Herbert Dormayr. Er leitete die UWA von 1972 bis 2008. In dieser Zeit wuchs die Zahl der Werkstattplätze von 365 auf fast 1.400, die der Wohnheimplätze von 53 auf 280. Für sein herausragendes Engagement überreichte ihm der Augsburger Bischof die Ulrichsmedaille der Diözese Augsburg.
Er nehme, so Dormayr, die Ehrung
stellvertretend für alle in der UWA an, die zu dem Erfolg beigetragen hätten.