Augsburg, November 2013 (
pca
). Bewohner der
Fuggerei
und
Mitglieder der Fugger-Familien nahmen an der hl. Messe zur Muttergottes in St.
Markus teil, bei der Diözesan-Caritasdirektor Dr. Andreas
Magg
in das Amt des Fuggerei-Geistlichen eingeführt wurde. Er ist Nachfolger des in
den Ruhestand getretenen Pfarrers Leonhard Neubert, der die Messpriesterstelle
17 Jahre innehatte. Generalvikar
Msgr
. Harald
Heinrich sagte in der Predigt, es sei etwas ganz wichtiges, dass
Magg
neben seiner Tätigkeit als Diözesan-Caritasdirektor
einen festen Ort als Priester habe und er werde hier sicher bald heimisch
werden.
„Ein Priester ist nicht einfach ein
Amtsträger, er ist ein Bote der Liebe und Barmherzigkeit Gottes, er spricht in
Christi Namen, er verleiht dem Evangelium Wort und Stimme“, erläuterte
Heinrich. Der auferstandene Herr sei das Fundament, um in Hingabe zu dienen und
Zeit für die Menschen zu haben.
Konzelebranten bei der Eucharistie in
der vollbesetzten Markuskirche waren der frühere Diözesan-Caritasdirektor
Domkapitular Prälat Peter C. Manz, die Pfarrer Leonhard Neubert, Andreas
Magg
, Florian Geis, Martin Bucher und Dekan Christoph
Leutgräb
. Nach der Messe lud Wolf-Dietrich Graf von Hundt,
Leiter der Fürstlich und Gräflich
Fuggerschen
Stiftungs-Administration, die Gottesdienstteilnehmer und Gäste zu einem Empfang
in die
Leonhardskapelle
im Untergeschoss des
Senioratsgebäudes
der
Fuggerei
ein.
Albert Graf Fugger von
Glött
dankte Pfarrer Neubert für die viele Zeit, die er in
der
Fuggerei
verbracht hat und für die gute
Zusammenarbeit mit dem
Fuggerschen
Familienseniorat.
An Dr. Andreas
Magg
richtete er den Wunsch, er möge
ebenso ein liebender Pfarrer und Begleiter der Menschen in der
Fuggerei
sein.
Der erste eigene Priester für die
Fuggerei
war der hl. Petrus
Canisius
.
Er feierte mehrmals mit den Bewohnern die Eucharistie, bevor er 1559
Domprediger wurde.