Gewalt in der Pflege ist ein komplexes Phänomen und hat viele Gesichter. Sie fängt nicht erst beim Schlagen an, sondern kann auch mit Worten, Gesten oder in anderer Weise geschehen. Es ist unterschiedlich, was als Gewalt empfunden und wie Anzeichen eingeschätzt werden. Dies hängt von der individuellen Wahrnehmung und Bewertung sowie gesellschaftlichen Normen, kulturellen und sozialen Einflüssen ab. Daher kann es sein, dass Gewalt als solche nicht erkannt, bemerkt oder ernst genommen wird. Sie kann pflegebedürftige Menschen sowie alle an der Versorgung beteiligten Personen betreffen. Gewaltprävention und der richtige Umgang mit Gewaltereignissen sind daher hochbedeutsam. Gewalt in der Pflege ist erst bei genauem Hinschauen deutlich. Denn sie findet oftmals im Verborgenen oder unreflektiert statt. Daher ist es wichtig, das Bewusstsein und die Wahrnehmung dafür zu stärken.
Kompetenzen
Am Ende der Fortbildung...
- wissen Sie, wo Gewalt in der Pflege beginnt und welche Formen der Gewalt es gibt
- kennen Sie die Definition von Gewalt in der Pflege
- kennen Sie Ursachen- und Folgen von Gewalt
- haben Sie Wissen über Möglichkeiten der Deeskalation
Dozent*in
Martina Wittmann
Ort
Caritas-Haus Augsburg, Auf dem Kreuz 41, 86152 Augsburg
Kosten
170,00 € inklusive e-Skripte und Tagungsverpflegung
Zielgruppe
Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Betreuungskräfte gemäß § 53b SGB XI und Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen
Veranstaltungsnummer
P24127