Viele Praxisanleiter*innen kennen diesen Moment, in dem man an sich selbst Sympathie und Antipathie für Auszubildende bemerkt. Ohne es zu wollen, kann diese innere Einstellung einen Einfluss auf die Qualität der Praxisanleitung haben und im schlimmsten Fall eine konstruktive Zusammenarbeit verhindern.
Da lohnt sich die Frage, ob die eigenen Sympathien oder Antipathien teilweise auch etwas mit (kulturellen) Vorurteilen zu tun haben. Ziel ist es, Praxisanleiter*innen einen möglichst offenen Blick auf ihre Auszubildenden zu ermöglichen, so dass die berühmt-berüchtigte ‚kulturelle Brille‘ den Blick nicht vernebelt – sondern im besten Falle zum Durchblick verhilft!
Kompetenzen
Am Ende der Fortbildung...
- kennen Sie Bewertungs- und Wahrnehmungsprozesse
- lernen Sie mehr über unbewusste Vorurteile (Unconscious Bias) und Stereotype
- kennen Sie die Auswirkung unterschiedlicher kultureller Orientierungen auf den Umgang mit Arbeitsanweisungen, Kommunikation, Feedback, Kritik und Beziehungsgestaltung
- haben Sie mehr Erfahrung im Umgang mit Konflikten und schwierigen Gesprächssituationen
Dozent*in
Dr. Reinhild Bode
Ort
Online-Seminar (Sie benötigen PC/Notebook/Tablet mit Internetverbindung. Die Teilnahme mit angeschalteter Kamera wird vorausgesetzt)
Kosten
160,00 € inklusive e-Skripte
Zielgruppe
Praxisanleiter*innen, Hebammen, Physio- u. Ergotherapeuten, MT
Veranstaltungsnummer
P23127