Rebecca Bullinger von der Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation.  / Bernhard Gattner

Pressemitteilung

CAB - Beratungsdienste

Für Menschen mit Einschränkungen und deren Angehörigen ist es ein großer Gewinn. Die CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH – Ressort Behindertenhilfe hat alle ihre Dienste in Günzburg im Caritas-Sozialzentrum an der Zankerstraße 1a gleich hinter der Pfarrkirche St. Martin zusammengefasst. mehr

Pressemitteilung

„Viele wissen gar nicht, wie sich der Alkohol im Körper auswirkt“

Dieser 13-jährige Junge wollte es wissen, wie es sich unter dem Eindruck der Rauschbrille, die 0,8 Promille simulierte, Go-Kart fahren lässt. / Bernhard Gattner

Dieser 13-jährige Junge wollte es wissen, wie es sich unter dem Eindruck der Rauschbrille, die 0,8 Promille simulierte, Go-Kart fahren lässt. / Bernhard Gattner

Eine Sekunde ist wahnsinnig schnell vergangen. Aber das sie nicht nichts ist, dass zeigen die vielen Unfälle auf den Straßen. 0,8 Promille Alkohol im Blut verlangsamt die Reaktionszeit des Autofahrers um ca. eine Sekunde. Bei schon 37 km/h Fahrgeschwindigkeit heißt das, dass das Auto zehn Meter später zum Stillstand kommt. mehr

Pressemitteilung

Beim Alkohol die eigenen Grenzen kennen

Tanja Brachmann und Claudia Kling vom HaLT-Projekt der Caritas in Augsburg.  / Gerlinde Knoller

Tanja Brachmann und Claudia Kling vom HaLT-Projekt der Caritas in Augsburg.  / Gerlinde Knoller

Darf’s ein leuchtend roter „Frische-Kick“ oder ein grüner „Paradies-Vogel“ sein? Die beiden Passantinnen, 19 und 21 Jahre alt, entscheiden sich für den „Frische-Kick“, einen alkoholfreien Kirsch-Cocktail. Angeboten wurde er von Tanja Brachmann und ihren Kolleginnen des HaLT-Projektes des Caritasverbands für die Diözese Augsburg. mehr


Pressemitteilung

20 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Augsburg arbeiten unter der Niedriglohnschwelle

KAB-Diözesanpräses Diakon Erwin Helmer betonte in seiner Rede auf dem Augsburger Rathausplatz: „Wer arm ist, fühlt sich als Mensch zweiter Klasse, verliert sein Selbstwertgefühl und seine Würde. / Bernhard Gattner

KAB-Diözesanpräses Diakon Erwin Helmer betonte in seiner Rede auf dem Augsburger Rathausplatz: „Wer arm ist, fühlt sich als Mensch zweiter Klasse, verliert sein Selbstwertgefühl und seine Würde. / Bernhard Gattner

"Arm und überschuldet – trotz Arbeit", unter diesem Motto stand die bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 15. bis 20. Juni. Sie will auf den Zusammenhang von sogenannter prekärer und atypischer Beschäftigung und Überschuldung hinweisen. mehr

Pressemitteilung

Etwas versteckt, aber von Vorteil

Das Team aus SozialpädagogInnen, Diplom-PsychologInnen und Suchttherapeuten der Suchtfachambulanz des Zentrums für Seelische Gesundheit der Caritas in Schwabmünchen garantiert Beratungstermin innerhal / Bernhard Gattner

Das Team aus SozialpädagogInnen, Diplom-PsychologInnen und Suchttherapeuten der Suchtfachambulanz des Zentrums für Seelische Gesundheit der Caritas in Schwabmünchen garantiert Beratungstermin innerhal / Bernhard Gattner

Eine Abhängigkeit von Alkohol, Drogen, Medikamenten oder vom Computerspiel ist nichts, mit dem Betroffene öffentlich hausieren gehen. Auch nicht eine Essstörung. Betroffene reagieren auch empfindlich auf jeden kritischen oder vermeintlich überheblichen Blick Nicht-Betroffener. mehr

Angebot

Wer wir sind

Caritas-Broschüre 014Wer und was wir sind. Die neue Broschüre des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e. V.

Beides hängt zusammen: Die Liebe ist die innere Antriebskraft des Wohlfahrtsverbandes, all seines Bemühes um immere bessere Hilfe, um immer professionellere Beratung, Begleitung, Betreuung und Pflege. Caritas, das ist letztlich ein hoher und sehr weitreichender Anspruch an usneren Wohlfahrtsverband wie auch an jeden Christen. Die neue Broschüre, die wir hier Ihnen auch auf elektronische Weise vorstellen können, erzählt davon.

Pressemitteilung

Caritasverband gibt neue Testamentsbroschüre heraus

Die Titelseite der neuen Testamentsbroschüre zeigt eine Frau und ein Kind.

Die Titelseite der neuen Testamentsbroschüre zeigt eine Frau und ein Kind.

Vererben? Wie mache ich es richtig. Antworten gibt nun die neue Testamentsbroschüre des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e. V. Sie informiert auch über die Besonderheiten eines Behindertentestamentes. mehr

Pressemitteilung

Caritas wirbt für Spaß mit alkoholfreien Cocktails

Das Bild zeigt die Titelseite des Cocktaibuches des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.

Das Bild zeigt die Titelseite des Cocktaibuches des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.

Kann man sich nur mit Alkohol in eine gute Stimmung versetzen? Schmeckt ein Cocktail nur dann, wenn Alkohol beigemischt wurde? Dem ist nicht so. Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. wirbt nun mit einem Büchlein für "Alkoholfreie Cocktails zum Schütteln, Mixen und Mischen" als eine Alternative mehr


Pressemitteilung

Caritas-Kochbuch "Tolle Gerichte für wenig Geld" ein wahrer Verkaufsschlager

Titelseite Kochbuch "Tolle Gerichte für wenig Geld"

Titelseite Kochbuch "Tolle Gerichte für wenig Geld"

Erstmals auch als E-Book erhältlich - 10 Prozent des Erlöses fließt in soziale Projekte mehr

Caritas-Sammlung

Wir statt ich und du.

Aufruf zu Caritas-Herbstsammlung 2015, 27. September bis 04. Oktober 2015 mehr

Caritas-Sammlung

Spendenbrief

Text des Spendenbriefes zur Caritas-Herbstsammlung 2015 mehr

Caritas-Sammlung

Sammlungstermine 2015 bis 2018

An folgenden Terminen finden die Caritas-Sammlungen statt mehr

Caritas-Sammlung

Verwendung der Sammlungsgelder

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Caritas in der Pfarrgemeinde, im Kreis und in der Diözese Augsburg zu je einem Drittel. mehr

Nachgefragt

Asylrecht

Wer bekommt Asyl in Deutschland?

Ein Mann versorgt sein Kind auf dem Arm Nicht jeder Flüchtling erhät in Deutschland AsylJason Belanger / Caritas international

Wer kann in Deutschland Asyl beantragen?
Laut Grundgesetz können das alle Personen, die politisch verfolgt werden.

Wer gilt als politisch verfolgt?
Als politisch verfolgt gilt, wer gezielten und intensiven ausgrenzenden Rechtsverletzungen ausgesetzt war und aus diesem Grund gezwungen war sein Heimatland zu verlassen und im Ausland Schutz zu suchen. Die Verfolgung muss im direkten Zusammenhang mit der eigenen Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung stehen. Allgemeine Notsituationen wie eine Hungersnot oder Umweltkatastrophen werden nicht als Asyl- oder Fluchtgrund anerkannt.
Wird Asyl beantragt, muss die Verfolgung vom Staat ausgehen oder ihm zuzurechnen sein. Bei der Flüchtlingsanerkennung kann die Verfolgung laut der Genfer Flüchtlingskonvention auch von nichtstaatlichen Akteuren ausgehen. 

Gibt es Einschränkungen des Grundrechtes auf Asyl?
Wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) oder aus einem so genannten sicheren Drittstaat außerhalb der EU wie der Schweiz oder Norwegen einreist, kann sich in Deutschland nicht auf das Asylrecht berufen. Er muss in dem Land, in dem er eingereist ist einen Antrag auf Asyl stellen. Wenn zum Beispiel ein Flüchtender über das Mittelmeer ohne Einreiseerlaubnis nach Italien und anschließend weiter nach Deutschland gelangt ist, wird er nach Italien zurückgeschickt, um dort seinen Asylantrag zu stellen.  

Wo kann ein Asylsuchender seinen Asylantrag stellen?
In Deutschland kann er sich bei jeder Behörde, auch bei der Polizei als asylsuchend zu erkennen geben. Er wird in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Es gibt etwa 20 solcher Einrichtungen in Deutschland. Dort kann er einen formellen Asylantrag stellen.

Wie läuft das Asylverfahren ab?
Asylbehörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das in jeder Erstaufnahmeeinrichtung  ein Büro hat. Dort werden die Flüchtlinge von der Asylbehörde zu ihren Fluchtgründen und zum Ablauf ihrer Flucht befragt. Die Flüchtlinge bekommen fürs erste eine Aufenthaltsgestattung. Damit dürfen sie in Deutschland bleiben, bis über ihren Asylantrag entschieden ist. Nach etwa drei Monaten verlassen sie die Aufnahmeeinrichtung und werden nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel einer Stadt oder einem Landkreis zugewiesen. Die sind dann für ihre Unterbringung zuständig.

Können die Flüchtlinge Wünsche äußern, wo sie hin wollen?
Manche wünschen sich, dort untergebracht zu werden, wo schon Verwandte von ihnen leben. Nur wenn es sich um Ehepartner oder minderjährige Kinder handelt, wird darauf Rücksicht genommen.  

Wie lange dauert es, bis ein Asylantrag anerkannt wird?
2013 dauerten die Asylverfahren nach Angaben des BAMF durchschnittlich sieben Monate. Einige Verfahren wurden jedoch innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen. Manche dauern allerdings auch mehrere Jahre.

Muss man für das Asylverfahren etwas bezahlen?
Die Kosten für das Asylverfahren übernimmt der Staat. Klagt man allerdings gegen eine Ablehnung, gibt es nur in bestimmten Fällen Prozesskostenhilfe. Den eigenen Anwalt muss der Kläger oft selbst bezahlen. Mehr dazu im Interview mit einem Rechtsanwalt

Gilt eine Anerkennung für immer?
Wird jemand nach dem Grundgesetz als asylberechtigt oder nach der Genfer Flüchtlingskonvention als sogenannter Konventionsflüchtling anerkannt, erhält er oder sie ein Aufenthaltsrecht für zunächst drei Jahre. Danach wird noch einmal geprüft, ob sich die Verhältnisse im Fluchtland so geändert haben, dass eine Rückkehr möglich wäre. Ist dies der Fall kann eine Anerkennung als Asylberechtigter oder Konventionsflüchtling widerrufen werden. Auch ein späterer Widerruf ist möglich, wenn sich die Verhältnisse ändern.

Dürfen Asylbewerber arbeiten?
Im Jahr 2013 wurde das Arbeitsverbot für Asylsuchende gelockert. Allerdings dürfen sie nach wie vor erst nach einer Sperrfrist von neun Monaten eine Arbeit aufnehmen. Und auch nur dann, wenn kein Deutscher oder Angehöriger eines anderen EU-Staates für die Arbeit zur Verfügung steht.

Wovon leben Asylbewerber, solange sie nicht arbeiten dürfen oder keine Arbeit haben?
Sie leben meistens in einer Gemeinschaftsunterkunft und bekommen teilweise Ernährung, Körperpflege und Gesundheit als Sachleistungen. Hinzu kommt ein monatliches Taschengeld von etwa 40 Euro. Wenn sie nicht in einer Gemeinschaftsunterkunft leben, erhalten sie Geld oder Gutscheine. Grundlage ist das Asylbewerberleistungsgesetz. Der Regelsatz für Asylbewerber liegt deutlich unter dem Regelsatz für arbeitslose Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen. 
[Update vom 18. Juli 2012] Das Bundesverfassungsgericht kippt diese Regelung und schreibt vor, dass Asylbewerber(innen) und geduldete Flüchtlinge ab sofort mehr Geld bekommen müssen. Die Leistungen müssen sich an den Hartz IV-Sätzen orientieren. Eine entsprechende gesetzliche Regelung ist derzeit noch in Gesetzgebungsverfahren.

Links

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