Landes-Caritasdirektor von Bayern Prälat Bernhard Piendl / Korbinian Morhart

Pressemitteilung

München

Auf die offenbar fremdenfeindlich motivierten Brandanschläge im mittelfränkischen Vorra hat Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl mit Entsetzen reagiert. mehr

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„Darauf zu schauen sehe ich als meine Pflicht an“

Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg / Bernhard Gattner

Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg / Bernhard Gattner

Was bringt einen Bürgermeister dazu, die vorgesehenen politischen Pfade zu verlassen und sich mit dem Projekt „Wir -Daheim in Graben“ auf etwas einzulassen, das den Begriff „Inklusion“ einmal ganz anders denkt? Was veranlasst einen katholischen Wohlfahrtsverband wie die Caritas, sich dafür als Partner anzubieten? mehr

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„Dahoam is Dahoam“

Prof. Dr. Annette Plankensteiner / Bernhard Gattner

Prof. Dr. Annette Plankensteiner / Bernhard Gattner

„Es ist für die älteren Menschen, die hier verwurzelt sind. Die finden es so klasse, dass sie sagen, ich will hier alt werden.“ Diese Aussage eines Bürgers aus der Gemeinde Graben ist ein Beispiel dafür, wie das Projekt „Wir – Daheim in Graben“, bei den Menschen, die in dieser Gemeinde leben und sich freiwillig engagieren, ankommt. mehr


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„Wir beide lernten sehr viel dabei“

Das Bild zeigt das Logo der Projektes - Wir - DAHEIM in Graben.

Das Bild zeigt das Logo der Projektes - Wir - DAHEIM in Graben.

Der demographische Wandel zu einer älteren Gesellschaft fordert jede Kommune heraus. Ganz besonders die ländlichen Gemeinden, die keine professionellen Einrichtungen für besondere Hilfebedarfe haben. Sie können sich diese teuren Lösungen nicht leisten. mehr

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„Wir nehmen uns gegenseitig ernst“

Elke Kunze, Leiterin der Caritas-Begegnungsstätte St. Elisabeth der Ambulanten Krankenpflege Unterallgäu gGmbH in Ottobeuren. / Bernhard Gattner

Elke Kunze, Leiterin der Caritas-Begegnungsstätte St. Elisabeth der Ambulanten Krankenpflege Unterallgäu gGmbH in Ottobeuren. / Bernhard Gattner

„Es macht Spaß und tut mir gut.“ Das, was hier Gabi Keppeler aus Ottobeuren sagt, hört man von vielen, die sich in irgendeiner Form ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren. Niemand wird diese Erfahrung bestreiten wollen. Und es gibt wohl keine soziale Einrichtung, die mit dieser Erfahrung nicht für das Ehrenamt wirbt. mehr

Angebot

Wer wir sind

Caritas-Broschüre 014Wer und was wir sind. Die neue Broschüre des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e. V.

Beides hängt zusammen: Die Liebe ist die innere Antriebskraft des Wohlfahrtsverbandes, all seines Bemühes um immere bessere Hilfe, um immer professionellere Beratung, Begleitung, Betreuung und Pflege. Caritas, das ist letztlich ein hoher und sehr weitreichender Anspruch an usneren Wohlfahrtsverband wie auch an jeden Christen. Die neue Broschüre, die wir hier Ihnen auch auf elektronische Weise vorstellen können, erzählt davon.

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Caritasverband gibt neue Testamentsbroschüre heraus

Die Titelseite der neuen Testamentsbroschüre zeigt eine Frau und ein Kind.

Die Titelseite der neuen Testamentsbroschüre zeigt eine Frau und ein Kind.

Vererben? Wie mache ich es richtig. Antworten gibt nun die neue Testamentsbroschüre des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e. V. Sie informiert auch über die Besonderheiten eines Behindertentestamentes. mehr

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Caritas wirbt für Spaß mit alkoholfreien Cocktails

Das Bild zeigt die Titelseite des Cocktaibuches des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.

Das Bild zeigt die Titelseite des Cocktaibuches des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.

Kann man sich nur mit Alkohol in eine gute Stimmung versetzen? Schmeckt ein Cocktail nur dann, wenn Alkohol beigemischt wurde? Dem ist nicht so. Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. wirbt nun mit einem Büchlein für "Alkoholfreie Cocktails zum Schütteln, Mixen und Mischen" als eine Alternative mehr

Caritas-Sammlung

Wir statt ich und du.

Aufruf zu Caritas-Frühjahrssammlung 2015, 01. bis 08. März 2015 mehr

Caritas-Sammlung

Spendenbrief

Text des Spendenbriefes zur Caritas-Frühjahrssammlung 2015 mehr

Caritas-Sammlung

Sammlungstermine 2015 bis 2018

An folgenden Terminen finden die Caritas-Sammlungen statt mehr

Caritas-Sammlung

Verwendung der Sammlungsgelder

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Caritas in der Pfarrgemeinde, im Kreis und in der Diözese Augsburg zu je einem Drittel. mehr

Nachgefragt

Asylrecht

Wer bekommt Asyl in Deutschland?

Ein Mann versorgt sein Kind auf dem Arm Nicht jeder Flüchtling erhät in Deutschland AsylJason Belanger / Caritas international

Wer kann in Deutschland Asyl beantragen?
Laut Grundgesetz können das alle Personen, die politisch verfolgt werden.

Wer gilt als politisch verfolgt?
Als politisch verfolgt gilt, wer gezielten und intensiven ausgrenzenden Rechtsverletzungen ausgesetzt war und aus diesem Grund gezwungen war sein Heimatland zu verlassen und im Ausland Schutz zu suchen. Die Verfolgung muss im direkten Zusammenhang mit der eigenen Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung stehen. Allgemeine Notsituationen wie eine Hungersnot oder Umweltkatastrophen werden nicht als Asyl- oder Fluchtgrund anerkannt.
Wird Asyl beantragt, muss die Verfolgung vom Staat ausgehen oder ihm zuzurechnen sein. Bei der Flüchtlingsanerkennung kann die Verfolgung laut der Genfer Flüchtlingskonvention auch von nichtstaatlichen Akteuren ausgehen. 

Gibt es Einschränkungen des Grundrechtes auf Asyl?
Wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) oder aus einem so genannten sicheren Drittstaat außerhalb der EU wie der Schweiz oder Norwegen einreist, kann sich in Deutschland nicht auf das Asylrecht berufen. Er muss in dem Land, in dem er eingereist ist einen Antrag auf Asyl stellen. Wenn zum Beispiel ein Flüchtender über das Mittelmeer ohne Einreiseerlaubnis nach Italien und anschließend weiter nach Deutschland gelangt ist, wird er nach Italien zurückgeschickt, um dort seinen Asylantrag zu stellen.  

Wo kann ein Asylsuchender seinen Asylantrag stellen?
In Deutschland kann er sich bei jeder Behörde, auch bei der Polizei als asylsuchend zu erkennen geben. Er wird in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Es gibt etwa 20 solcher Einrichtungen in Deutschland. Dort kann er einen formellen Asylantrag stellen.

Wie läuft das Asylverfahren ab?
Asylbehörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das in jeder Erstaufnahmeeinrichtung  ein Büro hat. Dort werden die Flüchtlinge von der Asylbehörde zu ihren Fluchtgründen und zum Ablauf ihrer Flucht befragt. Die Flüchtlinge bekommen fürs erste eine Aufenthaltsgestattung. Damit dürfen sie in Deutschland bleiben, bis über ihren Asylantrag entschieden ist. Nach etwa drei Monaten verlassen sie die Aufnahmeeinrichtung und werden nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel einer Stadt oder einem Landkreis zugewiesen. Die sind dann für ihre Unterbringung zuständig.

Können die Flüchtlinge Wünsche äußern, wo sie hin wollen?
Manche wünschen sich, dort untergebracht zu werden, wo schon Verwandte von ihnen leben. Nur wenn es sich um Ehepartner oder minderjährige Kinder handelt, wird darauf Rücksicht genommen.  

Wie lange dauert es, bis ein Asylantrag anerkannt wird?
2013 dauerten die Asylverfahren nach Angaben des BAMF durchschnittlich sieben Monate. Einige Verfahren wurden jedoch innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen. Manche dauern allerdings auch mehrere Jahre.

Muss man für das Asylverfahren etwas bezahlen?
Die Kosten für das Asylverfahren übernimmt der Staat. Klagt man allerdings gegen eine Ablehnung, gibt es nur in bestimmten Fällen Prozesskostenhilfe. Den eigenen Anwalt muss der Kläger oft selbst bezahlen. Mehr dazu im Interview mit einem Rechtsanwalt

Gilt eine Anerkennung für immer?
Wird jemand nach dem Grundgesetz als asylberechtigt oder nach der Genfer Flüchtlingskonvention als sogenannter Konventionsflüchtling anerkannt, erhält er oder sie ein Aufenthaltsrecht für zunächst drei Jahre. Danach wird noch einmal geprüft, ob sich die Verhältnisse im Fluchtland so geändert haben, dass eine Rückkehr möglich wäre. Ist dies der Fall kann eine Anerkennung als Asylberechtigter oder Konventionsflüchtling widerrufen werden. Auch ein späterer Widerruf ist möglich, wenn sich die Verhältnisse ändern.

Dürfen Asylbewerber arbeiten?
Im Jahr 2013 wurde das Arbeitsverbot für Asylsuchende gelockert. Allerdings dürfen sie nach wie vor erst nach einer Sperrfrist von neun Monaten eine Arbeit aufnehmen. Und auch nur dann, wenn kein Deutscher oder Angehöriger eines anderen EU-Staates für die Arbeit zur Verfügung steht.

Wovon leben Asylbewerber, solange sie nicht arbeiten dürfen oder keine Arbeit haben?
Sie leben meistens in einer Gemeinschaftsunterkunft und bekommen teilweise Ernährung, Körperpflege und Gesundheit als Sachleistungen. Hinzu kommt ein monatliches Taschengeld von etwa 40 Euro. Wenn sie nicht in einer Gemeinschaftsunterkunft leben, erhalten sie Geld oder Gutscheine. Grundlage ist das Asylbewerberleistungsgesetz. Der Regelsatz für Asylbewerber liegt deutlich unter dem Regelsatz für arbeitslose Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen. 
[Update vom 18. Juli 2012] Das Bundesverfassungsgericht kippt diese Regelung und schreibt vor, dass Asylbewerber(innen) und geduldete Flüchtlinge ab sofort mehr Geld bekommen müssen. Die Leistungen müssen sich an den Hartz IV-Sätzen orientieren. Eine entsprechende gesetzliche Regelung ist derzeit noch in Gesetzgebungsverfahren.

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