Caritas-Frühjahrssammlung 2016

Pressemitteilung

Augsburg

„Es lohnt sich für uns alle, kein Egoist zu sein.“ Unter diesem Motto ruft der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. zur diesjährigen Caritas-Frühjahrssammlung vom 21. bis 28. Februar 2016 auf. mehr

Pressemitteilung

Die Sensibilität für die Kinder erhöhen

LeiterInnen der Kindertageseinrichtungen aus Augsburg Stadt und Land trafen sich zur Auftaktveranstaltung PQB im Haus St. Ulrich / Gerlinde Knoller

LeiterInnen der Kindertageseinrichtungen aus Augsburg Stadt und Land trafen sich zur Auftaktveranstaltung PQB im Haus St. Ulrich / Gerlinde Knoller

Caritas-Auftaktveranstaltung: Modellversuch Pädagogische Qualitätsbegleitung (PQB) in 13 Kindertageseinrichtungen mehr

Pressemitteilung

Eine Ära geht zu Ende

Domkapitular Prälat Peter C. Manz / Bischöfliche Pressestelle Augsburg -  Daniel Jäckel

Domkapitular Prälat Peter C. Manz / Bischöfliche Pressestelle Augsburg -  Daniel Jäckel

Man sieht es ihm nicht an. Domkapitular Prälat Peter C. Manz ist 70 Jahre alt geworden. In diesem Alter scheiden Domkapitulare aus dem aktiven Dienst. Das trifft bei ihm nicht ganz zu, denn Bischof Dr. Konrad Zdarsa schätzt seine Qualitäten und bat ihn noch ein Jahr anzuhängen. mehr


Pressemitteilung

Verschärfte Rechtsprechung bei Trunkenheit am Steuer

Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt. Fahrverbot und Geldbußen waren die Folgen bei Fahrten ab 0,5 ‰. Das galt auch schon bei 0,3 ‰, wenn es zu Fahrfehlern kam oder der Fahrer in einen Unfall verwickelt war. Ab 1,1 ‰ wird der Führerschein entzogen. mehr

Pressemitteilung

„Wir verlassen uns nicht auf das Telefon“

Heike Bayer, Sozialarbeiterin bei der Diakonie Neu-Ulm, und Erwin Thoma, Sozialarbeiter des Caritasverbandes Günzburg – Neu-Ulm e. V. / Bernhard Gattner

Heike Bayer, Sozialarbeiterin bei der Diakonie Neu-Ulm, und Erwin Thoma, Sozialarbeiter des Caritasverbandes Günzburg – Neu-Ulm e. V. / Bernhard Gattner

Bezahlbarer Wohnraum ist in Ballungszentren, Städten aber auch dem Land Mangelware. Familien und Alleinstehende rackern sich ab, um ihre Miete zahlen zu können. Das gelingt, weil die Rahmenbedingungen für sie stimmen. mehr

Angebot

Wer wir sind

Caritas-Broschüre 014Wer und was wir sind. Die neue Broschüre des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e. V.

Beides hängt zusammen: Die Liebe ist die innere Antriebskraft des Wohlfahrtsverbandes, all seines Bemühens um immer bessere Hilfe, um immer professionellere Beratung, Begleitung, Betreuung und Pflege. Caritas, das ist letztlich ein hoher und sehr weitreichender Anspruch an unseren Wohlfahrtsverband wie auch an jeden Christen. Die neue Broschüre, die wir hier Ihnen auch auf elektronische Weise vorstellen können, erzählt davon.

Pressemitteilung

Caritasverband gibt neue Testamentsbroschüre heraus

Die Titelseite der neuen Testamentsbroschüre zeigt eine Frau und ein Kind.

Die Titelseite der neuen Testamentsbroschüre zeigt eine Frau und ein Kind.

Vererben? Wie mache ich es richtig. Antworten gibt nun die neue Testamentsbroschüre des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e. V. Sie informiert auch über die Besonderheiten eines Behindertentestamentes. mehr

Pressemitteilung

Caritas wirbt für Spaß mit alkoholfreien Cocktails

Das Bild zeigt die Titelseite des Cocktaibuches des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.

Das Bild zeigt die Titelseite des Cocktaibuches des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.

Kann man sich nur mit Alkohol in eine gute Stimmung versetzen? Schmeckt ein Cocktail nur dann, wenn Alkohol beigemischt wurde? Dem ist nicht so. Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. wirbt nun mit einem Büchlein für "Alkoholfreie Cocktails zum Schütteln, Mixen und Mischen" als eine Alternative mehr


Pressemitteilung

Caritas-Kochbuch "Tolle Gerichte für wenig Geld" ein wahrer Verkaufsschlager

Titelseite Kochbuch "Tolle Gerichte für wenig Geld"

Titelseite Kochbuch "Tolle Gerichte für wenig Geld"

Erstmals auch als E-Book erhältlich - 10 Prozent des Erlöses fließt in soziale Projekte mehr

Caritas-Sammlung

Kein Egoist!

Aufruf zu Caritas-Frühjahrssammlung 2016, 21. bis 28. Februar 2016 mehr

Caritas-Sammlung

Spendenbrief

Text des Spendenbriefes zur Caritas-Frühjahrssammlung 2016 mehr

Caritas-Sammlung

Sammlungstermine 2015 bis 2018

An folgenden Terminen finden die Caritas-Sammlungen statt mehr

Caritas-Sammlung

Verwendung der Sammlungsgelder

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Caritas in der Pfarrgemeinde, im Kreis und in der Diözese Augsburg zu je einem Drittel. mehr

Nachgefragt

Asylrecht

Wer bekommt Asyl in Deutschland?

Einweisung einer Frau in einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge und AsylbewerberFlüchtlinge leben in einer Aufnahmeeinrichtung bis ihr Antrag auf Asyl bearbeitet wurde.Deutscher Caritasverband / KNA

Wer kann in Deutschland Asyl beantragen?
Laut Grundgesetz können das alle Personen, die politisch verfolgt werden.

Wer gilt als politisch verfolgt?
Als politisch verfolgt gilt, wer gezielten und intensiven ausgrenzenden Rechtsverletzungen ausgesetzt war und aus diesem Grund gezwungen war sein Heimatland zu verlassen und im Ausland Schutz zu suchen. Die Verfolgung muss im direkten Zusammenhang mit der eigenen Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung stehen. Allgemeine Notsituationen wie eine Hungersnot oder Umweltkatastrophen werden nicht als Asyl- oder Fluchtgrund anerkannt. 
Wird Asyl beantragt, muss die Verfolgung vom Staat ausgehen oder ihm zuzurechnen sein. Bei der Flüchtlingsanerkennung kann die Verfolgung laut der Genfer Flüchtlingskonvention auch von nichtstaatlichen Akteuren ausgehen. 

Gibt es Einschränkungen des Grundrechtes auf Asyl?
Wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) oder aus einem so genannten sicheren Drittstaat außerhalb der EU wie der Schweiz oder Norwegen einreist, kann sich in Deutschland nicht auf das Asylrecht berufen. Er muss in dem Land, in dem er eingereist ist, einen Antrag auf Asyl stellen. Wenn zum Beispiel ein Flüchtender über das Mittelmeer ohne Einreiseerlaubnis nach Italien und anschließend weiter nach Deutschland gelangt ist, wird er nach Italien zurückgeschickt, um dort seinen Asylantrag zu stellen.  

Wo kann ein Asylsuchender seinen Asylantrag stellen?
In Deutschland kann er sich bei jeder Behörde, auch bei der Polizei, als asylsuchend zu erkennen geben. Ihm wird eine "Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender" ausgestellt und er wird in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Dort kann der Flüchtling einen formalen Asylantrag stellen.

Wie läuft das Asylverfahren ab?
Asylbehörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das in jeder Erstaufnahmeeinrichtung ein Büro hat. Dort werden die Flüchtlinge von den Mitarbeiter(innen) der Asylbehörde zu ihren Fluchtgründen und zum Ablauf ihrer Flucht befragt. Die Flüchtlinge bekommen fürs erste eine Aufenthaltsgestattung. Damit dürfen sie in Deutschland bleiben, bis über ihren Asylantrag entschieden ist. Flüchtlinge, die nicht aus sogenannten "sicheren Herkunftsstaaten" kommen, verlassen spätestens nach sechs Monaten die Aufnahmeeinrichtung und werden nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel einer Stadt oder einem Landkreis zugewiesen. Die Stadt oder der Landkreis ist dann für ihre Unterbringung zuständig.

Können die Flüchtlinge Wünsche äußern, wo sie hin wollen?
Manche wünschen sich, dort untergebracht zu werden, wo schon Verwandte von ihnen leben. Nur wenn es sich um Ehepartner oder minderjährige Kinder handelt, wird darauf Rücksicht genommen.

Wie lange dauert es, bis ein Asylantrag anerkannt wird?
2015 dauerten die Asylverfahren nach Angaben des BAMF durchschnittlich fünfeinhalb Monate. Dabei ist aber die Zeit bis zur Registrierung und zur Antragstellung nicht mitgerechnet. So dauert es in vielen Fällen manchmal sogar mehrere Jahre, bis eine Entscheidung vorliegt.

Muss man für das Asylverfahren etwas bezahlen?
Die Kosten für das Asylverfahren übernimmt der Staat. Klagt jemand gegen seine Ablehnung, gibt es nur in bestimmten Fällen Prozesskostenhilfe. Den eigenen Anwalt muss der Kläger oft selbst bezahlen. Mehr dazu im Interview mit einem Rechtsanwalt

Gilt eine Anerkennung für immer?
Wird jemand nach dem Grundgesetz als asylberechtigt oder nach der Genfer Flüchtlingskonvention als sogenannter Konventionsflüchtling anerkannt, erhält er oder sie ein Aufenthaltsrecht für zunächst drei Jahre. Danach wird noch einmal geprüft, ob sich die Verhältnisse im Fluchtland so geändert haben, dass eine Rückkehr möglich wäre. Ist dies der Fall kann eine Anerkennung als Asylberechtigter oder Konventionsflüchtling widerrufen werden. Auch ein späterer Widerruf ist möglich, wenn sich die Verhältnisse ändern.

Nonne und Flüchtling bei der Arbeit in einem LebensmittelgeschäftAsylsuchende dürfen nicht gleich arbeiten. Manche engagieren sich ehrenamtlich um den Tag sinnvoll zu gestalten.Deutscher Caritasverband / KNA

Dürfen Asylbewerber arbeiten?
Flüchtlinge, die nicht aus sogenannten sicheren Herkunftsländern kommen, dürfen drei Monate nach Antragstellung eine Arbeit aufnehmen, allerdings nur, wenn kein Deutscher oder Angehöriger eines anderen EU-Staates für die Arbeit zur Verfügung steht. Diese Prüfung entfällt bei Hochqualifizierten und Qualifizierten in Mangelberufen sowie 15 Monate nach Antragstellung. Hier gibt es weitere Informationen zu Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge und Asylbewerber.

Wovon leben Asylbewerber, solange sie nicht arbeiten dürfen oder keine Arbeit haben?
Asylbewerber leben in der Regel in einer Gemeinschaftsunterkunft und bekommen Verpflegung, Unterkunft, Kleidung und Mittel für die Gesundheitspflege als Sachleistungen. Zusätzlich erhalten sie Leistungen für persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens. Werden diese ausbezahlt, erhalten Alleinstehende 143 Euro im Monat. Wenn Asylbewerber nicht in einer Gemeinschaftsunterkunft leben, erhalten sie Geld oder Gutscheine, teilweise auch Sachleistungen. Grundlage ist das Asylbewerberleistungsgesetz.

Links

Reportage

Flüchtling in Deutschland

Neustart auf engem Raum

Drei Fragen an...

Therapiezentrum in Köln

Folter, Trauma und Flucht bewältigen