Das Bild zeigt das Sammlungsplakat für die Caritas-Frühjahrssammlung. "Wir statt ich und Du" lautet das Motto. So zeigt das Foto aufeinandergelegte Hände.

Pressemitteilg./Interview

Augsburg

Immer mehr Flüchtlinge suchen die Hilfe der Caritas. Sie bitten um Lebensmittelhilfen oder Kleidung. Ehrenamtliche in den Pfarreien sehen die schlechte Ausstattung in den Asylunterkünften und fragen deshalb bei der Caritas nach, ob sie nicht Möbel abgeben könnte. mehr

Pressemitteilung

„Vielleicht nicht immer einfach, aber einfach toll“

Das Foto zeigt Christine Keis.  / Bernhard Gattner

Das Foto zeigt Christine Keis.  / Bernhard Gattner

Es ist ein interessanter Kreis von Menschen, der sich diese Woche im Caritas-Haus in der Günzburger Zankerstraße traf. Ihm gehören eine ehemalige Bankkauffrau, eine Schlosserin, eine Opernsängerin und ein freiberuflicher Hausmeister an. Sie haben alle eins gemeinsam. Sie engagieren sich ehrenamtlich für Menschen mit Behinderungen. mehr

Pressemitteilung

„Raus aus der Versäulung, hin zur Verzahnung“

Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg / Bernhard Gattner

Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg / Bernhard Gattner

In 15 Jahren fehlen in Deutschland 500.000 Pflegekräfte. Ein Mangel, der sich in den kommenden Jahren immer mehr aufbauen wird. Wie kann dann noch gute Pflege geleistet werden? Darüber diskutierten SPD-Politiker aus der Region mit Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg und Fachleuten des Diözesan-Caritasverbandes. mehr


Pressemitteilung

Die vergessenen Kinder

Gefühlskarten helfen Kindern aus suchtbelasteten Familien sich mit ihren eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und sie zu benennen.  / Bernhard Gattner

Gefühlskarten helfen Kindern aus suchtbelasteten Familien sich mit ihren eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und sie zu benennen.  / Bernhard Gattner

„Das ist mein beschissenes Leben, mein Leben ist beschissen und ich bin verantwortlich dafür.“ Diese Worte sind harsch und aggressiv, gepaart mit einer scheinbaren Selbsterkenntnis und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. mehr

Pressemitteilung

Canisiushaus wird abgerissen

Das Canisiushaus aus den 1950er Jahren von der Haunstetter Straße in Augsburg aus gesehen. / Bernhard Gattner

Das Canisiushaus aus den 1950er Jahren von der Haunstetter Straße in Augsburg aus gesehen. / Bernhard Gattner

Das Canisiushaus in der Haunstetter Straße 131, ein Wohnheim für behinderte Menschen der Caritas seit 1987, wird nun abgerissen. Das Haus aus den 1950er Jahren entspricht nicht mehr den aktuellen Vorschriften und Anforderungen an ein entsprechendes Wohnheim. mehr

Angebot

Wer wir sind

Caritas-Broschüre 014Wer und was wir sind. Die neue Broschüre des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e. V.

Beides hängt zusammen: Die Liebe ist die innere Antriebskraft des Wohlfahrtsverbandes, all seines Bemühes um immere bessere Hilfe, um immer professionellere Beratung, Begleitung, Betreuung und Pflege. Caritas, das ist letztlich ein hoher und sehr weitreichender Anspruch an usneren Wohlfahrtsverband wie auch an jeden Christen. Die neue Broschüre, die wir hier Ihnen auch auf elektronische Weise vorstellen können, erzählt davon.

Pressemitteilung

Caritasverband gibt neue Testamentsbroschüre heraus

Die Titelseite der neuen Testamentsbroschüre zeigt eine Frau und ein Kind.

Die Titelseite der neuen Testamentsbroschüre zeigt eine Frau und ein Kind.

Vererben? Wie mache ich es richtig. Antworten gibt nun die neue Testamentsbroschüre des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e. V. Sie informiert auch über die Besonderheiten eines Behindertentestamentes. mehr

Pressemitteilung

Caritas wirbt für Spaß mit alkoholfreien Cocktails

Das Bild zeigt die Titelseite des Cocktaibuches des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.

Das Bild zeigt die Titelseite des Cocktaibuches des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.

Kann man sich nur mit Alkohol in eine gute Stimmung versetzen? Schmeckt ein Cocktail nur dann, wenn Alkohol beigemischt wurde? Dem ist nicht so. Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. wirbt nun mit einem Büchlein für "Alkoholfreie Cocktails zum Schütteln, Mixen und Mischen" als eine Alternative mehr

Caritas-Sammlung

Wir statt ich und du.

Aufruf zu Caritas-Frühjahrssammlung 2015, 01. bis 08. März 2015 mehr

Caritas-Sammlung

Spendenbrief

Text des Spendenbriefes zur Caritas-Frühjahrssammlung 2015 mehr

Caritas-Sammlung

Sammlungstermine 2015 bis 2018

An folgenden Terminen finden die Caritas-Sammlungen statt mehr

Caritas-Sammlung

Verwendung der Sammlungsgelder

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Caritas in der Pfarrgemeinde, im Kreis und in der Diözese Augsburg zu je einem Drittel. mehr

Nachgefragt

Asylrecht

Wer bekommt Asyl in Deutschland?

Ein Mann versorgt sein Kind auf dem Arm Nicht jeder Flüchtling erhät in Deutschland AsylJason Belanger / Caritas international

Wer kann in Deutschland Asyl beantragen?
Laut Grundgesetz können das alle Personen, die politisch verfolgt werden.

Wer gilt als politisch verfolgt?
Als politisch verfolgt gilt, wer gezielten und intensiven ausgrenzenden Rechtsverletzungen ausgesetzt war und aus diesem Grund gezwungen war sein Heimatland zu verlassen und im Ausland Schutz zu suchen. Die Verfolgung muss im direkten Zusammenhang mit der eigenen Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung stehen. Allgemeine Notsituationen wie eine Hungersnot oder Umweltkatastrophen werden nicht als Asyl- oder Fluchtgrund anerkannt.
Wird Asyl beantragt, muss die Verfolgung vom Staat ausgehen oder ihm zuzurechnen sein. Bei der Flüchtlingsanerkennung kann die Verfolgung laut der Genfer Flüchtlingskonvention auch von nichtstaatlichen Akteuren ausgehen. 

Gibt es Einschränkungen des Grundrechtes auf Asyl?
Wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) oder aus einem so genannten sicheren Drittstaat außerhalb der EU wie der Schweiz oder Norwegen einreist, kann sich in Deutschland nicht auf das Asylrecht berufen. Er muss in dem Land, in dem er eingereist ist einen Antrag auf Asyl stellen. Wenn zum Beispiel ein Flüchtender über das Mittelmeer ohne Einreiseerlaubnis nach Italien und anschließend weiter nach Deutschland gelangt ist, wird er nach Italien zurückgeschickt, um dort seinen Asylantrag zu stellen.  

Wo kann ein Asylsuchender seinen Asylantrag stellen?
In Deutschland kann er sich bei jeder Behörde, auch bei der Polizei als asylsuchend zu erkennen geben. Er wird in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Es gibt etwa 20 solcher Einrichtungen in Deutschland. Dort kann er einen formellen Asylantrag stellen.

Wie läuft das Asylverfahren ab?
Asylbehörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das in jeder Erstaufnahmeeinrichtung  ein Büro hat. Dort werden die Flüchtlinge von der Asylbehörde zu ihren Fluchtgründen und zum Ablauf ihrer Flucht befragt. Die Flüchtlinge bekommen fürs erste eine Aufenthaltsgestattung. Damit dürfen sie in Deutschland bleiben, bis über ihren Asylantrag entschieden ist. Nach etwa drei Monaten verlassen sie die Aufnahmeeinrichtung und werden nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel einer Stadt oder einem Landkreis zugewiesen. Die sind dann für ihre Unterbringung zuständig.

Können die Flüchtlinge Wünsche äußern, wo sie hin wollen?
Manche wünschen sich, dort untergebracht zu werden, wo schon Verwandte von ihnen leben. Nur wenn es sich um Ehepartner oder minderjährige Kinder handelt, wird darauf Rücksicht genommen.  

Wie lange dauert es, bis ein Asylantrag anerkannt wird?
2013 dauerten die Asylverfahren nach Angaben des BAMF durchschnittlich sieben Monate. Einige Verfahren wurden jedoch innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen. Manche dauern allerdings auch mehrere Jahre.

Muss man für das Asylverfahren etwas bezahlen?
Die Kosten für das Asylverfahren übernimmt der Staat. Klagt man allerdings gegen eine Ablehnung, gibt es nur in bestimmten Fällen Prozesskostenhilfe. Den eigenen Anwalt muss der Kläger oft selbst bezahlen. Mehr dazu im Interview mit einem Rechtsanwalt

Gilt eine Anerkennung für immer?
Wird jemand nach dem Grundgesetz als asylberechtigt oder nach der Genfer Flüchtlingskonvention als sogenannter Konventionsflüchtling anerkannt, erhält er oder sie ein Aufenthaltsrecht für zunächst drei Jahre. Danach wird noch einmal geprüft, ob sich die Verhältnisse im Fluchtland so geändert haben, dass eine Rückkehr möglich wäre. Ist dies der Fall kann eine Anerkennung als Asylberechtigter oder Konventionsflüchtling widerrufen werden. Auch ein späterer Widerruf ist möglich, wenn sich die Verhältnisse ändern.

Dürfen Asylbewerber arbeiten?
Im Jahr 2013 wurde das Arbeitsverbot für Asylsuchende gelockert. Allerdings dürfen sie nach wie vor erst nach einer Sperrfrist von neun Monaten eine Arbeit aufnehmen. Und auch nur dann, wenn kein Deutscher oder Angehöriger eines anderen EU-Staates für die Arbeit zur Verfügung steht.

Wovon leben Asylbewerber, solange sie nicht arbeiten dürfen oder keine Arbeit haben?
Sie leben meistens in einer Gemeinschaftsunterkunft und bekommen teilweise Ernährung, Körperpflege und Gesundheit als Sachleistungen. Hinzu kommt ein monatliches Taschengeld von etwa 40 Euro. Wenn sie nicht in einer Gemeinschaftsunterkunft leben, erhalten sie Geld oder Gutscheine. Grundlage ist das Asylbewerberleistungsgesetz. Der Regelsatz für Asylbewerber liegt deutlich unter dem Regelsatz für arbeitslose Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen. 
[Update vom 18. Juli 2012] Das Bundesverfassungsgericht kippt diese Regelung und schreibt vor, dass Asylbewerber(innen) und geduldete Flüchtlinge ab sofort mehr Geld bekommen müssen. Die Leistungen müssen sich an den Hartz IV-Sätzen orientieren. Eine entsprechende gesetzliche Regelung ist derzeit noch in Gesetzgebungsverfahren.

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